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Herzlich Willkommen.

Zur Zukunft der Kultur in Kleinmachnow

Trotz Vertagung auf der Sitzung der der Gemeindevertretung im März wird das Thema der Zukunft der Kammespiele weiterhin kontrovers diskutiert. Was will und was kann sich Kleinmachnow leisten ? Letztlich geht es nicht nur um den Kauf, sondern auch um die Frage, wer einen Kulturstandort Kammerspiele betreibt und welche Kosten die Gemeinde hier in den nächsten Jahren betreibt.

Wir zitieren aus der Benschlussvorlage der Verwaltung:

"Der Erwerb des Kulturhauses Kammerspiele stellt eine Chance dar, das künftige Leben in der Gemeinde Kleinmachnow noch weiter zu verbessern bzw. ihm völlig neue Impulse zu geben.
Diese Chance ist jedoch mit einer Reihe erheblicher Risiken verbunden und geht zwangsläufig ... mit Einschnitten zuungunsten anderer Projekte einher.

Allein die jährlichen Kosten ... sind ... mit ca. 100.000 bis 250.000 € zu veranschlagen.

Ein angemessener Betrieb ... unabhängig vom Betreibermodell bedingt eine umfassende Sanierung der Bausubstanz. Je nach bekannter Variante sind hier 1,57 Mio € bis 4,51 Mio € zu veranschlagen, die ohne Kreditaufnahme nicht finanzierbar sind.
...
Neben den pflichtigen Aufgaben der Gemeinde ... werden für gemeindliche Einrichtungen, dies sich bereits im Eigentum der Gemeinde befinden ... kaum Mittel bereitstehen bzw. nur über Kredite abzusichern sein. Das betrifft insbesondere das Freibad Kiebitzberge ... und den Zehlendorfer Damm 200.
...
Hinzu kommt die Einschränkung der Zuwendungen für Vereine und Institutionen und die Verschiebung des kulturellen Engagements der Geemeinde zugunsten des Kulturhauses Kammerspiele."

Zitat Ende.

Im Klartext: Kauf, Sanierung und Betreiben der Kammerspiele bedeuten die Aufgabe der Freibadsanierung und kaum noch Mittel für die anderen Akteure des Kleinmachnower Kulturlebens.

Wollen Sie das wirklich ?

Monokultur statt kultureller Vielfalt ?

Sind Sie dafür, dass zugunsten der Kemmerspiele Freibadsanierung und andere Kulturausgaben gestrichen werden ?

Ja, ich will, dass die Gemeinde die Kammerspiele kauft, auch wenn dafür andere Projekte aufgegeben oder zurückgestellt werden müssen.
Nein, Kleinmachnows vielfältige Kultur- und Freizeitangebote sollen erhalten und gefördert werden. Ich lehne daher den Kauf der Kammerspiele durch die Gemeinde ab.

Bürgerengagement statt Parteipolitik.

Engagiert für Ihre Interessen

v.l.n.r.: Dirk Zeugmann, Bernd Pape, Robert Maschewski, Holger Baumgraß, Knut Kleemann, Bernd Jentzsch, Hans-Joachim Voigt, Matthias Köber, Thomas C. Barth, Mathias Kleemann, Almut Binneboese, Lutz Binneboese.